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Dichterkreis-Museum
Austellungsraum


Wir bieten thematische Führungen
durch Friedrichshagen an, kontaktieren Sie uns!



Aktuelle Ausstellung:
„Die Akte Landauer
Akteneinsicht 
Das zweite Leben der Friedrichshagener
in den Akten der
Preußischen Polizei um 1900










.



nächste Veranstaltung: 20. Juni 2018 - 19:30 Uhr

Haeckel  „Wer reist, hat viel zu erzählen...“:
 Was die Friedrichshagener und ihre Freunde in der       Welt  erlebten

 Friedrichshagen um 1900 war stets Ziel von Literaten und  Künstlern aus ganz Europa, die hier ihre Dichterkollegen  besuchten. Doch auch die "Friedrichshagener" haben sich  damals auf Reisen begeben, gut ausgestattet oder mit wenig  Geld, per Bahn oder im Auto, zu Fuß oder per Schiff.
 Um fremde Welten zu erkunden oder ihre Freunde zu treffen,  reisten sie nach Schlesien und Schweden, nach Italien und  Jerusalem, auch nach Hiddensee oder  eben- nach Berlin.
 Die Mitglieder des Kulturhistorischen Vereins Friedrichshagen  haben sich mit deren Beschreibungen beschäftigt, in Briefen und Tagebüchern gelesen und möchten Ihnen diese Schilderungen präsentieren. So werden Sie erfahren, wie Gerhart Hauptmann schlesische Weber besuchte und Heinrich Hart die aus dem Urlaub heimkehrenden Berliner beobachtete, dass Richard Dehmel urlaubsreif nach Italien abreiste und Lou Andreas-Salomé den Kreml in Moskau sah oder auch, wie Gustav Landauer angefressen von der "Berliner Schwindelpest" das Weite und Peter Hille mit leerer Reisekasse in der Fremde das Glück suchte.
 

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Revuen: „Mixt uns den Toddy!“
und
"Freunde und Trabanten des Dichterkreises"

Literarische Revuen mit ausgewählten Werken, Briefen
und Anekdoten aus dem Friedrichshagener Dichterkreis

Die Treffen der Friedrichshagener Schriftsteller, Maler, Anarchisten und Lebensreformer
um 1900 hatten auch ihr eigenes Getränk: den Toddy, die „Skandinavier-Milch“.
Er wurde bei so mancher Runde gereicht und machte die Zusammenkünfte legendär.
Doch es ging nicht nur feucht-fröhlich im Dichterkreis „Hinter der Weltstadt“ zu:
Es wurde in Friedrichshagen leidenschaftlich diskutiert, für Bildung der ärmeren
Bevölkerung agitiert und Zeitung gemacht, Theateraufführungen wurden organisiert,
Gedichte geschrieben und Siedlungsprojekte ersonnen.  Alles in allem strebten die Mitglieder des Dichterkreises nach einem erfüllten Leben in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter.
Ein Wunsch, der bis heute aktuell ist. Dies alles ist in Büchern, Briefen, Anekdoten überliefert und soll mit einer literarischen Revue wieder in Erinnerung gerufen werden. 
(Termine auf Anfrage)





Kulturhistorischer Verein Friedrichshsagen e.V. (gegründet 1996)
Hinter Der Weltstadt
Aktuelle Publikation:
„Hinter der Weltstadt“, Nr. 27
sowie:
Edition Friedrichshagen:
Die Akte Landauer
Die Akte Bruno Wille
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Der Kulturhistorische Verein Friedrichshagen e.V.
präsentiert in seinem Museumsraum Ausstellungen
zur Geschichte des „Friedrichshagener Dichterkreises“ -
einer Vereinigung von Intellektuellen, Schriftstellern,
Künstlern, Bohemiens und Anarchisten, die um 1890 in
Friedrichshagen ansässig, mit ihrem Wirken
zahlreiche Sympathisanten aus ganz Europa
angezogen und bedeutende Spuren in der deutschen
 und europäischen Kulturgeschichte hinterlassen haben.
Erinnert wird dabei nicht nur an die Vertreter dieses Kreises,
 wie Wilhelm Bölsche, Bruno Wille, Peter Hille,
Erich Mühsam oder die Brüder Hart, Wilhelm Spohr
oder Fidus sondern auch an Themen wie den Reformbewegungen:
 Freie Volksbühne, Gartenstadtbewegung, Lebensreform.

Interessierte sind herzlich willkommen!